Unsere Schutz- und Hygieneregeln:

1. Tragen von Nase-Mund-Schutz

In dem Hygieneplan Corona für die Schulen in Hessen vom 26. Mai wird das generelle Tragen von Masken empfohlen, wenn der gültige Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Dies betrifft vor allem Situationen, die in Schulhöfen oder Gängen der Schule stattfinden.

In den Gruppenräumen ist bei gegebenem Mindestabstand von 1,5 m das Tragen der Masken nicht erforderlich, dafür müssen aber die Tische in den Gruppenräumen entsprechend weit auseinandergestellt werden.

Die Eltern haben Sorge zu tragen, den Teilnehmer*innen ausreichend Nase-Mund-Schutz mitzugeben, sodass auch bei Verlust oder Beschädigung einer Maske der Schutz gewährleistet ist.

Zusätzlich wird jedem Kind bei Bedarf von der Jugendförderung eine Mund- und Nasenschutzmaske ausgeteilt, für den Fall, dass Masken verloren oder vergessen.

 

2. Mindestabstände

Der Mindestabstand von 1,5 m sollte grundsätzlich eingehalten werden. Sollte der Mindestabstand nicht eingehalten werden können, beispielsweise bei einer Versorgung von kleineren Wunden, muss ein separater Raum eingerichtet werden, indem das Tragen eines Mundschutzes Pflicht ist.

In Gruppenräumen müssen Tische entsprechend weit auseinandergestellt werden. Bei Angeboten, bei denen sich mehrere Gruppen in einer Einrichtung befinden, muss sichergestellt werden, dass eine Vermischung von Teilnehmer*innen verschiedener Gruppen nicht stattfindet. Dafür ist der Schulhof in entsprechender Weise zu begrenzen, dass die Gruppen sich nicht vermischen. Auch ein Wechsel von Teilnehmer*innen in eine andere Gruppe ist ausgeschlossen.

 

3. Regelmäßiges und richtiges Lüften

Richtiges und regelmäßiges Lüften ist wichtig und sollte jede Stunde für mehrere Minuten durchgeführt werden. Dabei ist eine komplette Öffnung der Fenster notwendig, um einen Luftaustausch durchzuführen. Eine Kipplüftung ist weniger bis nicht wirksam. Während der Lüftung ist die Anwesenheit eines Betreuers notwendig, um die Sicherheit entsprechend gewährleisten zu können.

 

4. Weitergabe von (Bastel-)Materialien

Für Bastelangebote sind von Jugendförderung für jedes Kind die Materialien ausreichend zur Verfügung zu stellen (Schere, Kleber, etc.), um ein eventuelles Infektionsrisiko durch Mehrfachbenutzung der Materialien zu verringern.

Bei sonstigen Materialien, die nicht in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden können, ist soweit möglich eine Desinfektion durchzuführen, bevor sie erneut an die Teilnehmer*innen ausgegeben werden.

 

5. Ankunfts- und Abholsituationen

Um bei der Ankunft und Abholung der Teilnehmer*innen Warteschlagen und die Gefahr der Nichteinhaltung des Mindestabstandes vermeiden zu können, sollen die Teilnehmer*innen über einen Zeitraum von jeweils einer Stunde ankommen oder abgeholt werden.

Eine Übergabe der Teilnehmer*innen erfolgt vor dem Gelände der Schulen, das heißt, dass die Eltern den Schulhof nicht betreten. In der praktischen Umsetzung heißt das, dass zwischen 08:00 und 09:00 Uhr die Kinder an den Schultoren in Empfang genommen werden und in die Einrichtung gebracht werden. Für die Abholung wird eine Situation in Absprache mit den Eltern geschaffen, die ebenfalls eine Wartesituation auf dem Schulgelände verhindert.

 

6. Betreten des Schulgeländes von betreuungsfremden Personen

Der Zutritt von Personen, die nicht Teil der Betreuungssituation sind, sind auf ein Minimum zu reduzieren. Sollte ein Zutritt dennoch notwendig sein, sind Angaben über die Person (Name und Uhrzeit des Zutritts) zu dokumentieren, für eine Rückverfolgung der Infektionskette, im Falle einer Erkrankung während der Ferienbetreuung.

 

7. Essenssituation

Die umfassende Nahrungsmittelverarbeitung und -zubereitung ist nicht möglich. Lebensmittel und Getränke sollten von den Teilnehmer*innen selbst mitgebracht werden.

Während der Betreuung sind entsprechende Essenspausenzeiten sowie geeignete Rahmenbedingungen für die Einnahme einzurichten. Nur jeweils eine Gruppe nimmt gemeinsam die Essenspause wahr, wobei die strikten Abstandsregeln einzuhalten sind. Ist für die Essenssituation nur ein Raum verfügbar, sollten die Tische nach jeder Gruppe desinfiziert werden.

Die Jugendförderung kann den Kindern Süßigkeiten und Getränke anbieten, aber nur, wenn diese einzeln verpackt sind und die Getränke in 0,5l Flaschen verteilt werden.

Kinder und Betreuer müssen vor dem Essen Hände waschen, wobei die sanitären Anlagen nur einzeln zu betreten sind, um Warteschlangen zu vermeiden.

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